»Drittens fragen Sie sich in jeder Situation ihres Lebens. Was habe ich davon? Wie nützt mir das jetzt, was in diesem Augenblick passiert? Und wenn Sie feststellen, daß es ihnen nichts nützt: Welchem Lebewesen, und ich sage bewußt nicht Mensch, sondern Lebewesen, kann das, was jetzt gerade passiert, stattdessen nützlich sein? Und wenn Sie erkennen, daß es weder Ihnen noch einem anderen beseelten Wesen dient, dann verlassen Sie die Situation und die Umstände unverzüglich. Was Sie nicht ändern, das wählen Sie!

Viertens: Wenn es Ihnen etwas nützt, dann nutzen Sie es und überlegen gleichzeitig, wie Sie es mindestens einem anderen beseelten Wesen ebenfalls nutzbar machen können. Kurz: Haben Sie von jeder Situation etwas, und sei es nur die Erkenntnis, daß Sie von etwas nichts haben können, oder machen Sie es mindestens einem anderen beseelten Wesen ebenfalls fruchtbar. Dann, und das können Sie gar nicht ändern, das verspreche ich Ihnen nicht, sondern das ist ein Naturgesetz, werden Sie eher morgen als übermorgen, so wie ich auf einem Podest stehen und viele Menschen werden ihn zuhören und Sie ernst nehmen, Sie kritisch fragen, provozieren und von Ihnen lernen wollen.

Dann werden Sie auch gelernt haben, mit der damit verbundenen Verantwortung, daß viele andere Menschen Sie ernst nehmen, bewußt und dankbar umzugehen. Und sich manches Mal dreimal überlegen, ob Sie etwas sagen und wie Sie es sagen, damit es auf die von Ihnen gewünschte Art bei ihrem Gegenüber ankommt und es Sie hören, wahrnehmen und ernst nehmen kann.«

Dank Plutos im 1. Haus habe ich gelernt, auch in emotional anstrengenden Situationen ruhig und sachlich zu bleiben. Mein Uranus im 2 Haus hilft mir, steif-starre Situationen wieder aufzulösen. Darum frage ich den jungen Mann abschließend: »Grigorij Grigorijewitsch, sagen Sie mir jetzt bitte noch, was Sie gerne trinken?« Derselbe schaut mehr als irritiert auf und antwortet: »Kaffee.« Ich lasse mir meine Erleichterung nicht anmerken und antworte, immer noch ruhig, möglichst gefaßt, erwachsen und seriös wirkend, so gut es mir eben gelingt: »Da(h)nke! Und wo bekomme ich hier außerhalb des Hörsaals am ehesten einen guten Kaffee? Ich habe noch einen langen Abend und wäre jetzt wirklich dankbar für einen guten Kaffee.« »Ich zeige es Ihnen gern.« Woraufhin ich ihn anlächele: »Viertens: Lernen Sie Ihre Aussetzer zu lieben.«

Wenn Sie aber lieber hören[1] als lesen, kommen Sie einfach in meinen TG-Kanal: https://t.me/astrologiefuersie

[1] https://t.me/astrologiefuersie/206